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Der Schwarze Tod
wütet in Europa
"Bringt euere Toten heraus!", erschallt nachts der Ruf der Pestknechte in den
Städten. Langsam rollen die Pestkarren durch die Gassen, die Wagenräder mit
dicken Lumpen umwickelt, um den Menschen das Geräusch der sich nähernden Karren
des Todes zu ersparen. Fast aus jedem Haus wird ein blutgeschwärzter Leichnam
herausgetragen, auf den Karren geworfen und später in großen Gruben vor der
Stadt verscharrt oder verbrannt. Rund 25 Millionen Menschen, ca. 30% der
Gesamtbevölkerung, fallen der Pestwelle zum Opfer, die Europa von 1348-52
überrollt. Von den Tartaren auf der Krim eingeschleppt, wurde sie von den aus
Caffa 1347 flüchtenden Genuesen nach Italien weitergetragen und breitete sich
vor allem über die Seewege in Frankreich, Spanien, England, den Niederlanden, im
Reich und in den südskandinavischen Ländern aus. Die Seuche (lat. pestis =
ansteckende Krankheit, Seuche, Pest), die als Beulenpest, Lungenpest und
Pestsepsis auftritt, betrifft alle gesellschaftlichen Schichten. Besonders hohe
Verluste gibt es allerdings bei der armen Bevölkerung aufgrund des dichten
Zusammenlebens und der noch schlechteren hygienischen Verhältnisse sowie bei
Berufsgruppen und Funktionsträgern, die häufig mit Kranken und Toten in
Berührung kommen.
Der Schwarze Tod ist noch nicht ausgerottet und seit 1997 wütet der Virus im
nördlichen Europa und in Skandinavien schlimmer als je zuvor.
Der Virus ist jetzt in seiner tückischsten Form noch gefährlicher und heißt
"BLACK DEATH STOCKCAR!"
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